1. Endspiel verloren

Nach dem Unentschieden beim Tabellenzweiten rechneten sich die Quenstedter Schachspieler gegen Reideburg II. Mannschaft, ein direkter Konkurrent im Abstiegskampf, einiges aus. Obwohl alle Spieler einsatzbereit waren und voller Konzentration ins Abstiegsduell gingen, kam es leider anders als erwartet.

Werner Hobusch am Spitzenbrett konnte kampflos punkten und Quenstedt in Führung bringen. Relativ schnell erreichte Reideburg durch den ersten Sieg den Ausgleich. Detlef Jordan kam gut aus der Eröffnung und wollte seinen Erfolg aus der letzten Runde bestätigen. Plötzlich verlor er den Spielfaden und war letztlich froh, dass sein Gegner ins Unentschieden einwilligte. Im Laufe des Matches war dann bald zu erkennen, dass die höheren Wertzahlen der Reideburger an den hinteren Brettern sich durchsetzen könnten. Tatsächlich gelang es nur Andreas Tepper mit tollen kämpferischen Einsatz die Niederlage zu verhindern und letztlich ins Unentschieden abzuwickeln. Durch zwei Siege der Reideburger sanken die Chancen der Quenstedter auf eine Punkteteilung rapide. Als bei Werner Vopel all seine Gewinnbemühungen abgeblockt wurden und die Partie zu kippen drohte, musste er ins Unentschieden einwilligen. Damit war der Mannschaftssieg von Reideburg bereits sicher. Der von Gernot Wurzler konsequent herausgespielte Sieg war leider nur noch Ergebniskosmetik.

Eine Niederlage im Abstiegskampf, die sehr schmerzhaft ist.
Nun kommt es für die Quenstedter Schachspieler in der abschließenden Runde beim Tabellenletzten Weißenfels darauf an, eventuell doch noch mit einem Sieg das Abenteuer Bezirksoberliga mit dem möglichen Klassenerhalt zu veredeln. Da ist wieder vollste Konzentration gefragt.

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