Tapfer gekämpft und doch verloren

Die Schachspieler von Eintracht Quenstedt gehen nun die 2. Saison in der Bezirksoberliga des Schachbezirkes Halle an. War in der letzten Saison mit lediglich 8 Spielern in der Mannschaft der Klassenerhalt erst in der Abschlussrunde perfekt gemacht worden, ist durch einen weiteren Abgang die Mannschaft für den laufenden Spielbetrieb auf sieben Spieler geschrumpft. Bei jedem Mannschaftskampf steht es dann sofort 1:0 für unsere Gegner.

Das dies beim Staffelfavoriten Merseburg II allerdings die spielentscheidende Rolle spielen sollte, war nicht vorherzusehen. Bedingt durch die Unterbesetzung der Mannschaft ließ Quenstedt das erste Brett frei und kassierte somit gleich einen Verlustpunkt ein. An den Brettern 2 bis 8 hatte Quenstedt also nichts zu verlieren und ging entsprechend jedes Spiel sehr konzentriert an. Werner Bräutigam baute sich gegen seinen starken Gegner eine Verteidigungsfestung auf und konnte damit einen halben Zähler sichern. Detlef Jordan musste all sein Können aufbieten, um den Angriffen seiner Gegnerin standzuhalten. Plötzlich tat sich für ihn eine Konterchance auf, die er konsequent zum Sieg nutzen konnte.

Nicht unerwartet ging dann Merseburg wieder in Führung. Bis weit in die 5. Stunde hinein wurde an den anderen Brettern erbittert um den Sieg gerungen. Letztlich endeten aber die Partien von Werner Hobusch, Gernot Wurzler, Werner Vopel und Andreas Tepper trotz aufopferungsvollen Kampfes jeweils unentschieden. Damit war der Mannschafts-sieg von 4,5 zu 3,5 für die Merseburger Schachspieler perfekt. Mit ein wenig mehr Mut und dem notwendigen Quentchen Glück wäre wohl ein 4:4 möglich gewesen.

Es wäre so wichtig, weitere Schachspieler für Quenstedt hinzuzugewinnen, damit auch künftig in Quenstedt noch Schach gespielt werden kann. Vielleicht verspürt der eine oder andere Leser dieser Zeilen doch Lust, die Quenstedter Schachspieler zu unterstützen, wäre schön.

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