Gekämpft und doch verloren

Nach dem überraschenden Heimspielsieg in der 4. Runde gegen die junge Mannschaft von Roter Turm Halle wollten die Quenstedter Schachfreunde im Nachbarduell bei der zweiten Mannschaft der Schachfreunde Hettstedt zumindest einen Teilerfolg anstreben. Die Hettstedter waren bisher nicht gut in die Saison gestartet, mussten doch häufig die besten Spieler an die erste Mannschaft abgegeben werden. Allerdings konnte Quenstedt nur mit 7 Spielern in Walbeck anreisen und traf dort auf ein starkes Hettstedter Aufgebot. Am Ende reichte es für Quenstedt leider nicht.

Das Match startete mit einem kampflosen Sieg für Hettstedt. Alle Partien begannen ruhig, Risiken wurden auf beiden Seiten vermieden. Gernot Wurzler erreichte eine ausgeglichene Stellung, die für keinen Spieler Siegambitionen zuließ. Ein schnelles Unentschieden war die logische Konsequenz. Recht bald konnte Hettstedt durch einen konsequent herausgespielten Sieg die Führung ausbauen. An den weiteren Brettern entwickelten sich spannende Spiele, ohne dass Vorteile herausgespielt werden konnten. Werner Hobusch am Spitzenbrett versuchte seine Routine im Endspiel auszuspielen. Sein Gegner hielt aber geschickt dagegen und konnte Unentschieden durch erzwungene Zugwiederholung erreichen. Nun gingen die restlichen Spiele in die entscheidende Phase, teilweise jeweils in hochgradiger Zeitnot. Christiane Soska setze ihren Gegner ständig unter Druck, aber ein Vorteil war daraus einfach nicht zu erzielen – Unentschieden kurz vor Ablauf der Bedenkzeit. Lothar Jennrich nutze seine bekannte Endspielstärke und konnte geduldig seinen kleinen Vorteil realisieren und Quenstedt mit seinem Sieg heranbringen. Werner Vopel behielt, wie so oft in wichtigen Spielen, seinen strategischen Plan bei, sein Gegner wickelte aber ebenfalls sehr clever ins Unentschieden ab. Die letzte Partie musste die endgültige Entscheidung bringen. Ständig druckvolles Spiel des Hettstedter Spielers, gepaart mit hochgradiger Zeitnot ließ Hettstedt einen weiteren Sieg einfahren und brachte somit den verdienten Endstand von 5 : 3 für Hettstedt.

Das Abenteuer Bezirksoberliga geht am 04. Februar gegen den souveränen Spitzen-reiter Granschütz in die 6. Runde.

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